Meine Methode

- Bewegung -
- Disziplin -
- Zuneigung -

Meine Methode ist eigentlich weder "MEINE", noch eine "METHODE".

Es ist viel mehr die Art und Weise, mit dem Hund ARTGERECHT zusammen zu leben.

Viele Hundebesitzer vermenschlichen ihre Hunde unbewusst, und verstehen nicht warum sie mit dem Hund nicht mehr zurecht kommen. Man sollte den Hund in erster Linie als Tier sehen, dann als Hund, dann als Rasse und ganz zuletzt erst

den Charakter. Der Charkter ist meist das, was wir aus dem Hund machen.  

Sehr oft werden die Hunde überhaupt nicht mehr als Hund, geschweige denn als Tier gehalten. Das führt leider oft dazu, dass die Hunde dann die Rudelführung übernehmen, und Verhaltensweisen wie Aggressionen gegenüber Hunden und Menschen, Unsicherheit oder Angst zeigen, weil sie mit dieser Rolle überfordert sind.

Mit der Formel "Bewegung, Disziplin, Zuneigung", genau in

dieser Reihenfolge, verhelfen Sie Ihrem Hund oder Ihren Hunden dazu, ein

ausgeglichenes, glückliches Hundeleben zu geniessen.  

Vieles was ich heute weiß, habe ich durch Fachbücher, und den Kontakt zu vielen anderen Hundebesitzern und ihren Hunden gelernt. Aber das meiste lehrte mich mein eigenes Rudel.  

Mit dem Thema "Hundepsychologie" und "Verhalten" beschäftige ich mich schon

viele Jahre. Der Grundsatz "Bewegung, Disziplin und Zuneigung" stammt von einem bekannten Hundetrainer, der von vielen geliebt, alleidings von vielen auch gehasst wird. Meiner Meinung nach ist er ein Meister im Verstehen der Hundesprache.  

Ich denke, im Endeffekt ist es eigentlich fast egal, für welche Erziehungsmethode man sich entscheidet, solange es artgerecht ist. Aber es steht und fällt alles mit der Verständigung zwischen Mensch und Hund. Und wenn ich die Sprache meines Partners nicht verstehe, wie will ich dann mit ihm kommunizieren?  

 

Wir Menschen müssen nur versuchen, die körpersprachlichen

Signale der Hunde besser zu deuten und im richtigen Moment das

unerwünschte Verhalten zu korrigieren, ohne Zwang und

Aggressivität, sondern mit einer Haltung die Ruhe und Bestimmtheit

ausstrahlt.

Tiere folgen keinem schwachen Rudelführer, das tun nur Menschen. Und Nervosität, Hektik, Ungeduld oder Wut sind sehr schwache Energien.

Bewegung - für Ihren Hund

Bewegung ist für Ihren Hund sehr wichtig. Gemeinsame Rudelspaziergänge sind durch nichts zu ersetzen und stärken die Bindung.

Leider streichen dies einige Hundebesitzer als erstes, oft mit der Begründung, sie hätten einen großen Garten, wo der Hund den ganzen Tag umherlaufen kann.

Oder die Spaziergänge sind so stressig geworden, weil der Hund an der Leine zieht, oder jede Hundebegegnung für Frauchen oder Herrchen zu einer Kraftprobe wird, weil der Hund keine anderen Hunde "mag". Jeder Hund braucht soziale Kontakte, um ein erfülltes Leben zu führen.

Oft fehlt einem einfach die Zeit den Hund jeden Tag zu bewegen,

weil der Terminkalender voll ist oder auch sonst etwas wichtiges oder weniger wichtiges ansteht.

Und da kommt der Hund leider oft zu kurz.

Wichtig wäre es, Ihren Hund mindestens einmal, besser zweimal, am Tag zu bewegen. Morgens einen Spaziergang von mindestens 1 bis 1,5 Stunden, und am späten Nachmittag oder Abend nochmal mindestens eine Stunde, wenn es die Energie Ihres Hundes fordert, dementsprechend natürlich auch länger.

Je länger umso besser, immer mit der Voraussetzung, Ihr Hund ist fit und gesund. 

 

 

Nach dem Rudelspaziergang gibt es Futter.

Sie waren ja sozusagen mit Ihrem Hund auf der Jagd.

Seien Sie bei jedem Spaziergang ruhig und frei von Wut, Angst oder Genervtheit. All diese Gefühle übertragen Sie auf Ihren Hund, der sie dann wunderbar wiederspiegelt, vor allem wenn ein anderer Hund Ihren Weg kreuzt.

 

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie bestimmte Situationen mit Ihrem Hund meistern können, dann rufen Sie mich an, gemeinsam finden wir eine Lösung.

 

 

Disziplin - Regeln und Grenzen

In der Hundeerziehung wird der Begriff "Disziplin" nicht gerne in den Mund genommen. Viele Menschen setzen Disziplin mit Gewalt und Strafe gleich.

 

Für mich bedeutet Disziplin, dass man an eine Sache mit mehr Ehrgeiz und Bestimmtheit rangeht. Einen Hund zu disziplinieren bedeutet, ein unerwünschtes Verhalten abzubrechen bzw. zu korrigieren, nicht mit Gewalt, sondern mit Ruhe und einem genauen Plan, was der Hund darf und was nicht. Wenn ich etwas nicht

möchte, dann möchte ich es nicht, ohne wenn und aber.

Wenn ein Hund z.B. an der Leine aggressiv ist, versuche ich dieses Verhalten schon im Ansatz, also beim ersten Signal zu korrigieren.

 

 

Ich diszipliniere ihn, aber ohne Gewalt, Wut oder Angst, sondern mit einer ruhigen und bestimmten Haltung. Der Hund wird sein Verhalten in den meisten Fällen sofort ändern, weil er durch diese Energie spürt, dass ich alles unter Kontrolle habe und er weder beschützen, noch Angst vor etwas haben muss.

Egal wo Sie die Grenzen in Ihrem Rudel gesetzt haben, sorgen Sie dafür, dass sich alle Rudelmitglieder daran halten.


Wenn man sich im Tierreich mal so umschaut, sieht man sehr deutlich, dass alle Lebewesen, die in Gruppen leben, eine gewisse Struktur verfolgen und so in den meisten Fällen sehr harmonisch miteinander leben.

Zuneigung - darf nicht fehlen

Es mag sein, dass viele Hunde die bei uns leben nicht ausreichend Bewegung, geschweige denn ein gesundes Maß an Disziplin erhalten.

Woran es ihnen aber bestimmt nicht mangelt

ist: Liebe!

Das ist auch der Grund, warum wir so gerne Hunde um uns haben.

Hunde stecken uns in keine Schublade, sie nehmen uns so wie wir sind. Sie schenken uns eine erstaunliche, bedingungslose Zuneigung, egal wo wir herkommen, wie erfolgreich oder intelligent wir sind, geschweige denn wie wohlhabend.

Hunde sind sehr liebevolle Tiere. Für sie sind Berührungen in ihrem natürlichen Umfeld, sowie im Leben mit uns sehr wichtig.

Allerdings kann Zuneigung dem Hund gegenüber im falschen Moment gravierende Folgen haben. Streichelt und beruhigt man einen Hund z.B. in einer Situation, in der er ängstlich oder unsicher ist, wird das warscheinlich zur Folge haben, dass der Hund denkt, er hätte guten Grund dazu, weil Frauchen oder Herrchen ihn durch die Zuneigung bestätigt und zu guter letzt auch noch mit einer sehr schwachen Energie (Mitleid) begegnet.

Haben Sie NIE Mitleid mit Ihrem Hund. Diese negative Energie kann dazu führen, dass Ihr Hund immer ängstlicher auf bestimmte Reize reagiert. Seien Sie in jedem Fall ruhig und bestimmt, dann kann Ihr Hund diese Energie von Ihnen aufnehmen, und wird Ihnen soweit vertrauen, dass seine Angst sich nach und nach legt. Dann spürt er, dass Sie alles im Griff haben und Ihr Rudel beschützen.

 

 

Genauso ist es falsch, einem Hund in einer dominant-aufgeregten Haltung Zuneigung zu geben, oder einem Hund der sich aggressiv verhält. Wenn er Ihnen gegenüber aggressiv wird, dann werden Sie ihn wohl kaum streicheln, aber wie ist das wenn er einen anderen Hund oder einen Menschen anknurrt? Oft sieht man, dass die Halter versuchen ihren Hund mit streicheln zu beruhigen, wohin das führt brauche ich wohl nicht zu erleutern.

 

Schenken Sie Ihrem Hund doch Zuneigung, wenn er ruhig und ausgeglichen ist, nicht wenn er an Ihnen hochspringt oder um Zuneigung bettelt.

 

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